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Isabella Tischler

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Isabella Tischler

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DRK ist der perfekte Gastgeber - Schulsanitätsgruppen aus dem ganzen Land sind in Weissach gegeneinander angetreten

Aus dem ganzen Land Baden-Württemberg waren jetzt Schulsanitätsdienstgruppen auf dem Weg nach Weissach in die Ferdinand-Porsche-Schule. Dort fand das 23. Erste-Hilfe-Turnier für fortgeschrittene Schulsanitätsdienstgruppen des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg statt.
Michael Steindorfner. Präsident des DRK-Kreisverbandes Böblingen, hieß an diesem Tag in Weissach knapp 130 Teilnehmer aus 14 Schulen willkommen. Auch Martin Wuttke, Erster Landesbeamter im Landratsamt Böblingen, freute sich über die große Teilnahme aus dem ganzen Land.. Wegen Terminüberschneidungen war aus dem Kreis Böblingen keine Gruppe vertreten. Die Schulsanitätsgruppen traten in den Kategorien "Erste Hilfe Theorie", "Erste Hilfe Einzelaufgaben" und "Erste Hilfe Gruppenaufgaben" gegeneinander an. Dabei hatten die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter knifflige Aufgaben zu lösen. In den Einzelaufgaben wurden verschiedene Notfälle dargestellt. Unter anderem mussten die Schüler eine tiefe Schnittwunde, eine Verbrühung, einen Knochenbruch und eine Fingerquetschung fachgerecht versorgen. Bei der Erste-Hilfe-Gruppenaufgabe galt es, zwei Verletzte zu versorgen, von denen einer einen Nagel in der Hand hatte. Im Theorieteil des Turniers waren Teamwork und Fachwissen gefragt.
Doch nicht nur der Wettkampfgedanke stand im Mittelpunkt, auch vier Fortbildungsthemen waren auf dem Programm der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter zu finden. Mit den Schwerpunkten Absichern einer Unfallstelle, Verbände mit dem Dreiecktuch, JRK-Kampagne "Buntstifter" und Krisenmanagement an der Schule war für alle Beteiligten etwas dabei.
Verdienter Sieger, und das zum dritten Mal in Folge, waren die Schülerinnen und Schüler vom Burghardt-Gymnasium Buchen. So hat nach 21 Jahren der Wanderpokal, der 1996 von Ludwig Prinz von Baden gestiftet wurde, nun ein neues zu Hause gefunden. Die Siegerehrung nahm Dr. Lorenz Menz, der Präsident des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, vor. Anwesend aus dem DRK-Kreisverband Böblingen waren auch Kreisjugendleiter Patrick Binder und sein Stellvertreter Stavros Kominis.
"Eine sehr gelungene Veranstaltung," resümierte der Schulkoordinator des DRK-Kreisverbandes Böblingen, Matthias Nix. "Es war eine Freude, so viel Engagement zu erleben. Die Jugendlichen gingen mit großem Einsatz und Begeisterung an die gestellten Aufgaben. Das war einfach anste-ckend", lobte Nix.
Ein besonderes Dankeschön von Matthias Nix galt der Gemeinde Weissach sowie Schulleiterin Karin Karcheter. Ferner dem DRK-Ortsverein Weissach-Flacht und seinen vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den DRK-Ortsvereinen Ehningen, Deckenpfronn, Renningen und Weil der Stadt sowie der Notfalldarstellungsgruppe des DRK-Kreisverbandes Böblingen.
 

Das JRK Kreisverband Böblingen bildet Junior-Gruppenleiter aus

Das Jugendrotkreuz im Kreisverband Böblingen freut sich über 14 neue Junior-Gruppenleiter. Im Oktober bildete das JRK in einem kompakten Lehrgang Nachwuchsleitungskräfte aus. Die Teilnehmer sind zwischen 13 und 15 Jahre alt und bereits langjährige JRK Mitglieder. Der Junior-Gruppenleiter wird im jeweiligen Ortsverein im Kreisverband Böblingen zur Unterstützung der Leiterinnen und Leiter der Kinder-und Jugendgruppen eingesetzt. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe gut meistern zu können, nahmen unsere JRKler  an diesem Lehrgang teil.

In einem intensiven Tag lernten unsere Teilnehmer von den Teamern Anja Hempel, Stavros Kominis und Isabella Lang unter anderem einiges zu den Grundlagen der Kommunikation, der Aufsichtspflicht, dem Inhalt und der Gestaltung von Gruppenstunden und dem Anleiten von Gruppenspielen. Sie setzten sich mit Kreativitäts- und Methodentraining und ihrer neuen Rolle als Junior-Gruppenleiter auseinander.

Wir danken allen Beteiligten für diesen erfolgreichen, kurzweiligen und interessanten Tag. Ein ganz besonderer Dank gilt den Gästen, die sich an dem Tag die Zeit genommen haben um unsere Junior-Gruppenleiter tatkräftig zu unterstützen.
 

Schulsanitätstag in Stuttgart/Zuffenhausen – Das Jugendrotkreuz des Kreisverband Böblingen mittendrin

Mitte Mai fand der traditionelle Schulsanitätstag, dieses Jahr an dem Ferdinand-Porsche-Gymnasium in Stuttgart/Zuffenhausen, statt. Dieser Tag ist ein Dankeschön für die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter.

An verschiedenen Stationen konnten die Schüler viel Erleben. Als einer der im Landesverband aktivsten Kreisverbände in der Schularbeit waren wir natürlich auch vertreten. Der stellv. Kreisjugendleiter Stavros Kominis und Schulkoordinator Matthias Nix betreuten den Beitrag des JRK KV Böblingen zum Schulsanitätstag: Die Nostalgie-Fotos. Schülerinnen, Schüler und Lehrer konnten sich alte Rot Kreuz Uniformen aussuchen und anziehen. Dabei wurden viele Gruppenfotos der SSD Gruppen geschossen und direkt ausgedruckt. Sie werden ihren Platz in den jeweiligen Sanitätsräumen der Schulen finden.

Außer dem Spaß und der Action für die Schüler ist der SSD Tag eine sehr gute Gelegenheit für alle verantwortlichen Lehrkräfte und DRK Schulkoordinatoren einen Austausch in entspannter Atmosphäre auszuüben.

Juniorhelfer entdecken RTW

Mitte Mai kam ein Rettungswagen auf den Pausenhof der Nufringer Grundschule im Wiesengrund gefahren. Mit an Bord waren Frau Braun vom DRK Ortsverein Herrenberg und Herr Nix, der Schulkoordinator des DRK Kreisverbandes Böblingen. Beide haben es sich zum Beruf gemacht, Menschen in Not zu helfen und ihr Wissen über die Erste Hilfe an andere weiterzugeben. So auch in diesem Fall. Fünfzehn Drittklässler der Juniorhelfer-AG hatten sich seit Wochen auf diesen Moment gefreut. Nach monatelanger Ausbildung zu neuen Juniorhelfern an der Schule durften sie endlich einen echten Rettungswagen betreten.
 
Aufgeteilt in zwei Gruppen erklärte Herr Nix den Rettungswagen und die Geräte, gab den 20kg schweren Ersthelfer-Rucksack aus,und erklärte, welche Materialien wann zum Einsatz kommen. Die Kinder entdeckten das anstelle des Radios eine Funkanlage eingebaut ist. Mit Hilfe dieser werden die Rettungskräfte zu einem Einsatz gerufen.
 
Frau Braun erläuterte die Handhabung der Krankentrage und übte mit den Kindern in Kleingruppen das sachgerechte Anheben eines Verletzten auf die Trage ein. Das Wichtigste bei dieser Aufgabe ist die Kommunikation untereinander. Wer den Kopf eines Patienten anhebt, hat das Kommando. Die entscheidende Frage lautet: „Alle bereit“? Antworten alle Helfer auf diese Frage mit „Ja“, folgt ein zweites Kommando, woraufhin der Patient gleichmäßig angehoben wird.
 
Zum Schluss dieser aufregenden AG-Stunde durften die Kinder für einen kurzen Moment die Sirene des Rettungswagens aus nächster Nähe hören. Alle hielten sich die Ohren zu und waren froh, dass es sich nicht um einen echten Einsatz handelte.

Text: Grundschule Nufringen

 

 

"Löwen retten Leben": DRK-Kreisverband bildet Lehrerinnen und Lehrer zum Thema Wiederbelebung an Schulen fort

Im Rahmen der Kampagne "Löwen retten Leben", an der sich auch der DRK-Kreisverband Böblingen beteiligt,  sollen Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse die vereinfachte Wiederbelebung erlernen. Prüfen – Rufen – Drücken, dies sind die drei einfachen Begriffe, die im Falle eines plötzlichen Herzstillstandes Menschenleben retten können. In Partnerschaft mit dem Minisiterium für Kultus, Jugend und Sport, dem Deutschen Roten Kreuz, die Initiative der deutschen Anästhesie "100 Pro Reanimation“ und der Sparkassenfinanzgruppe Baden-Württemberg wird diese Kampagne in ganz Baden-Württemberg durchgeführt.

Dieser Tage waren im Rahmen der Kampagne 22 Lehrerinnen und Lehrer zu Gast im im DRK-Zentrum auf dem Flugfeld Böblingen-Sindelfingen. Unter dem Motto „wir sagen dem Nichtstun den Kampf an“, wurden die Lehrerinnen und Lehrer geschult, um später das Erlernte an ihre Schülerinnen und Schüler weiterzugeben. Zum Auftakt der Veranstaltung hieß der Präsident des DRK-Kreisverbandes Böblingen, Michael Steindorfner, die Gäste herzlich willkommen. Dabei würdigte der Präsident das große Engament der Lehrerinnen und Lehrer in Fragen der Gesundheitsvorsorge.

In der anschließenden zweistündigen Fortbildung erhielten die Gäste eine theoretische Einführung von Dr. Sven Cluss und wurden anschließend durch den Schulkoordinator des DRK-Landesverbandes, Jovin Bürchner, in die praktische Übungsphase eingewiesen. Jeder Teilnehmer bekam eine eigene Übungspuppe und durfte unter Hilfestellung der DRK-Ausbilder sein Können unter Beweis stellen. Im Mittelpunkt stand die Umsetzung der drei überlebenswichtigen Maßnahmen: Atmung prüfen, Notruf rufen, 100 mal pro Minute drücken.

Jede teilnehmende Lehrkraft erhielt für ihre Schule eine Tasche mit 15 Wiederbelebungspuppen und einen Schulungsfilm, in welchem kurz die wichtigsten Schritte noch einmal erklärt werden. Matthias Nix, Schulkoordinator des Jugendrotkreuzes im DRK-Kreisverband Böblingen, zog das Fazit der Veranstaltung: „Durch diese Fortbildung und die Materialtaschen können die Lehrerinnen und Lehrer die Wiederbelebung problemlos an ihrer Schule mit den Schülerinnen und Schülern üben. Es ist ein gelungener Schritt, um dem Nichtstun den Kampf anzusagen.“

Humanitäres Völkerrecht – kinderleicht!

Aufgabe des Roten Kreuzes - und somit auch des Jugendrotkreuzes - ist es, die Regeln des humanitären Völkerrechts bekannt zu machen. In vier spannenden Teilen erklären wir im Rot-Kreuz-Bericht für Kinder das humanitäre Völkerrecht.

 

 

Teil 1: Humanitäres Völkerrecht – kinderleicht: Was ist das "humanitäres Völkerrecht?"

Was heißt „humanitäres Völkerrecht“? – Das sind Regeln, wie in einem Krieg Personen geschützt werden müssen, die nicht am Kampf beteiligt sind (zum Beispiel Kinder). Fast alle Länder auf der Erde haben diese Regeln unterschrieben. Diese Regeln wurden 1949 in den so genannten Genfer Abkommen und später in drei Zusatzschreiben festgehalten. Wer gegen die Regeln des humanitären Völkerrechts verstößt, begeht ein Verbrechen.

Menschlichkeit auch in Kriegen und Konflikten durchsetzen - das ist Ziel des humanitären Völkerrechts. Menschlichkeit ist auch ein Grundsatz des Deutschen Roten Kreuzes. Wir helfen Menschen, die in Not sind. Menschliches Leben und Friede sind für uns am wichtigsten. Wir als DRK dienen Menschen – aber keinem System.

 

Teil 2: Humanitäres Völkerrecht – kinderleicht: Die Genfer Abkommen!

 

 Was sind die Genfer Abkommen? – Das sind Regeln, die in Genf, einer Stadt in der Schweiz, beschlossen worden sind. Die Genfer Abkommen legen fest, wie in einem Krieg Personen geschützt werden. Sie werden auch die Genfer Konventionen genannt. Es gibt vier Genfer Abkommen und noch einige zusätzliche Regeln, die später festgelegt wurden. Sie heißen Zusatzprotokolle.

Die erste Fassung der Genfer Konvention entstand 1864, also vor 150 Jahren. Darin wurde geregelt, dass alle Länder die Pflicht haben, verletzten Soldaten auf dem Schlachtfeld zu helfen. 1949 wurde die Genfer Konvention überarbeitet. Seither schützen die Regeln nicht nur die Verletzten auf dem Schlachtfeld, sondern auch Kriegsgefangene und Menschen, die nicht am Krieg beteiligt sind (zum Beispiel Frauen und Kinder). Seit 1949 steht deshalb zum Beispiel in der Genfer Konvention, dass Kinder nicht von ihren Eltern getrennt werden dürfen.

 

Teil 3:Humanitäres Völkerrecht – kinderleicht: Was heißt eigentlich humanitär?

 

Das Wort „human“ stammt von einem lateinischen Wort ab und bedeutet „menschlich“. Das humanitäre Völkerrecht soll helfen, dass es vielen Menschen auch in schlimmen Zeiten besser geht. Der Gedanke ist, dass jedes Land die Aufgabe hat, die Würde und die Rechte jedes Menschen zu garantieren. Der erste Satz unseres Grundgesetztes in Deutschland lautet auch „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.  

Menschenrechte sind Grundrechte, die unabhängig von der Staatsangehörigkeit allen Menschen zustehen. Sie sind die grundsätzlichen Rechte des Individuums auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, wie sie in den Verfassungen vieler Staaten verankert sind. Es sind die persönlichen Rechte, die für jeden Menschen weltweit gelten, unabhängig vom Aufenthaltsort und der eigenen Nationalität.

 

Teil 4: Humanitäres Völkerrecht – kinderleicht: Kinderrechte!

 

Kinderrechte sind eine besondere Gruppe von Menschenrechten. Sie beruhen auf dem unbedingten Respekt der Würde jedes Menschen und berücksichtigen dabei die besondere Situation von Kindern. Die Kinderrechte sind in der UN-Kinderrechtskonvetion verankert. Diese wurde am 20.11.1989 von allen Staaten der Erde – bis auf die USA und Somalia – in der UN-Generalversammlung verabschiedet. Die Kinderrechtkonvention gliedert sich in 54 Artikel.

Die meisten Vorgaben der Kinderrechtskonvention sind in Deutschland bereits erfüllt. Fast alle Kinder sind satt, haben ein Dach über dem Kopf, gehen zur Schule und haben Anspruch auf eine medizinische Versorgung. In Deutschland gibt es viele Organisationen, die sich für Kinderrechte stark machen. Unter anderem das Jugendrotkreuz.

JRK unterwegs in Sachen Menschlichkeit

Das Jugendrotkreuz im Kreisverband Böblingen war im Februar in den Ortsvereinen des Landkreises unterwegs. Die Jugendbildungsreferentin des Kreisverbandes Isabella Lang war beim JRK Aidlingen zu Gast um eine Einführung in die neue Jugendrotkreuzkampagne „Was geht mit Menschlichkeit?“ zu geben. In der Gruppenstunde wurde sich intensiv mit dem Thema Menschlichkeit auseinander gesetzt. Schwerpunkt war die Frage: „Was geht mit mir und Menschlichkeit?“ Die JRKler überlegten, was jeweils der Einzelne tun kann um die Welt ein Stück besser zu machen – ganz nach dem Motto „Helfen statt haten“.
Auch die Gruppenstunde beim JRK in Ehningen drehte sich um Menschlichkeit. Hier standen jedoch die Geschichte des ersten Grundsatzes des Roten Kreuzes und das Leben von Henry Dunant selbst im Mittelpunkt.


Für mehr Infos schaut vorbei: www.wasgehtmitmenschlichkeit.de

JRK - Gruppenleiterfortbildung 2017

Die Kreisjugendleitung, Patrick Binder und Stavros Kominis, sowie unsere hauptamtliche Mitarbeiterin Isabella Lang luden vom 20.01.17 bis 22.01.17 wieder zur alljährlichen Gruppenleiterfortbildung des Jugendrotkreuz im Kreisverband Böblingen ein. Dieses Mal ging es in den Schwarzwald in die Fritz-Lamm-Bildungsstätte im Stöcklewald in der Nähe von Furtwangen.

 

Die Hütte lag bereits bei unserer Ankunft im Tiefschnee, so dass von dem großen Parkplatz direkt vor der Hütte nichts mehr zu sehen war. Alle Gruppenleiter mussten samt Gepäck mit Hilfe eines Shuttles zur Hütte gebracht werden.


Der Freitagabend begann, nachdem auch die letzten Ortsvereine das Haus gefunden hatten, mit einem leckeren Abendessen. Patrick Binder eröffnete den ersten Fortbildungsteil mit einem Dankeschön an die Gruppenleiter für ihr Engagement im Jugendrotkreuz. Zur Einstimmung auf das Wochenende zeigte die Kreisjugendleitung den Imagefilm „150 Jahre Kreisverband Böblingen“. Anschließend kam unsere Gastreferentin zu Wort. Als ehemalige Lehrerin an einer Erziehungshilfeschule in Stuttgart und jetzige Lehrerin in einer Integrationsklasse für Flüchtlingskinder hielt sie einen Fachvortrag zum Thema: „Umgang mit verhaltensauffälligen und traumatisierten Kindern“. Sie berichtet von ihrer Arbeit und beantwortet Fragen.

 

Nach diesem schweren Thema war der Abend jedoch noch lange nicht vorbei. Der nächste Fortbildungsteil widmete sich ganz der Spielepädagogik. Ob Kennenlernen, Teilnehmer aktivieren oder die Motivation von Gruppen – der pädagogische Aspekt kam nicht zu kurz. Wie immer im Bereich der Spielepädagogik wurden auch hier selbst erfahrene Gruppenleiter zu Spielkindern. So wurde gelacht und sich bewegt und nebenbei eine Menge gelernt, das sich in Zukunft in den Gruppenstunden der OVs umsetzen lässt. Sicher werden die Jugendrotkreuzler mindestens genauso viel Spaß haben, wie ihre Gruppenleiter. Nach dem offiziellen Teil wurden in der Gruppe verschiedene Erfahrungen ausgetauscht oder diverse Spiele gespielt.


Der Samstag begann mit einem reichhaltigen Frühstück und einer kurzen Besprechung des Tages. Gestärkt und fit ging es dann an die Arbeit. Nach einem „Crashkurs“ in JRK-Organisation für neue Gruppenleiter folgte das Thema „Übergange“. In einem ersten Teil diskutierten zwei Kleingruppen über die Themen „Wie gewinne ich SSDler/Juniorhelfer für mein JRK“ und „Wie gewinne ich „externe“ Kinder für mein JRK“. Schwierigkeiten bei der Neugewinnung von Mitgliedern wurden ebenso thematisiert, wie Chancen und Tipps um Kinder und Jugendliche für das Jugendrotkreuz zu begeistern. Der zweite Teil der Thematik „Übergänge“ befasste sich mit dem Schritt von Jugendrotkreuzlern in die Bereitschaft. In der Großgruppe wurden Ideen entwickelt um den JRKlern den Schritt einfacher zu gestalten.

 

Nach einer kleinen Mittagspause gab es dann verschiedene Angebote für die Teilnehmer. Einige verbrachten ein paar Stunden im Schnee mit Schlitten und Schneeballschlachten, andere erkundeten die Umgebung und machten einen kleinen Spaziergang im Schnee zum Stöcklewaldturm. Auch ein Ausflug ins wunderschöne Villingen stand auf dem Programm.  

 

Am Abend führte dann Klaus Bachofer vom OV Weil der Stadt das Regiment. Er zeigte uns eine ganz besondere Form der Erlebnispädagogik. Die gesamte Gruppe wurde zum Kochen animiert. Zunächst stellte Klaus uns das Menü für den Abend vor, das für Kinder genau richtig ist, da es aus sehr gesunden und abwechslungsreichen Gängen bestand. Alles allerdings von Anfang bis Ende selbst zubereitet. Dann wurden die Teilnehmer in Kleingruppen eingeteilt und jede Gruppe erhielt ihre eigenen Aufgaben. Nebenbei erklärte uns Klaus alles, was im Bereich der Hygiene und Lebensmittelsicherheit von Relevanz ist und gab hilfreiche Tipps zum Kochen mit Kindern und Jugendlichen. Aus seiner reichen Erfahrung konnte nur jeder profitieren. Umso besser schmeckte das Festmahl dann am Abend.


Nach dem Essen war der Abend noch lange nicht vorbei. In Kleingruppen durften die Teilnehmer ihre Künste im „Gefängisausbruch“ unter Beweis stellen. Das Trendspiel „Exit-Room“ wurde ausgiebig von den Teilnehmern getestet. Hier waren sowohl das Kommunikations- als auch das Knobeltalent der Teilnehmer gefragt. Wer konnte als erstes die Rätsel lösen um sich den Weg in die Freiheit zu bahnen?  Am letzten Tag unserer Fortbildung gab es wieder ein tolles Frühstück und es wurde ein Resumée über die Fortbildung gezogen. Danach ging es dann ans Aufräumen. Das gesamte Haus wurde unter vereinten Kräften innerhalb kürzester Zeit sauber gemacht und alles wieder in seinen Urzustand versetzt. 


Ein tolles und vor allem lehrreiches Wochenende liegt hinter unseren Gruppenleitern. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Helfern – insbesondere Klaus Bachofer – für das gelungene, gemeinsame Wochenende.  Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Fortbildung.